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Minecraft-Mods installieren: So geht es am einfachsten

Minecraft-Mods installieren: So geht es am einfachsten

Bei Minecraft kann man mit Mods wirklich alles erreichen. Dieser Artikel zeigt, wie man sie problemlos installiert.

Mods sind Erweiterungen oder Veränderungen von Spielen. Die Macher dieser Modifikationen sind hierbei die Spieler selbst, die in der Standardversion etwas vermissen. Die Ressourcenpakete ersetzen die Bilder des Originalspiels durch eigene und lassen Minecraft somit in neuem Licht erstrahlen.

Ein Beispiel ist auf dem folgenden Bild zu sehen: Hier wird dass klassische Minecraft mit einer grafisch gemoddeten Minecraft-Version verglichen. Den Unterschied sieht man deutlich.

Minecraft vor und nach dem Mod SEUS und dem Paket Chroma Hills. (Quelle)

Doch wie installiert man solche Mods? Minecraft selbst bietet dazu kein Menü: Man muss also inoffizielle Tools zu Rate ziehen. Am einfachsten geht das so:

Minecraft Forge, das All-in-One der Mods

Früher installierte man Minecraft-Mods manuell: Dazu musste man die Original-Dateien in minecraft.jar öffnen, die Mod-Datei kopieren und einen Ordner namens META-INF löschen. In den neusten Minecraft-Versionen geht das aber nicht mehr.

Die Zusatzanwendung Minecraft Forge erleichtert die Installation aller möglicher Mods. Durch regelmäßige Updates wird auch das Löschen von Originaldateien überflüssig.

Das Hauptmenü von Minecraft nach dem Installieren von Minecraft Forge

1. Eine Sicherheitskopie der Dateien erstellen

Zu Beginn sollte man eine Sicherheitskopie der Minecraft-Welten erstellen. Dazu einfach den Explorer öffnen, %appdata% ins Suchfeld tippen und die Enter-Taste drücken. Anschließend /Roaming/.minecraft/saves öffnen.

Daraufhin öffnet sich ein Ordner mit den entsprechenden Unterordnern für jede Welt. Diese kopiert man einfach in einen anderen Ordner: Wenn etwas schief läuft, hat man somit immer noch die Originale.

2. Die neuste Version von Minecraft Forge herunterladen und installieren

Anschließend lädt man die neuste Version von Minecraft Forge mit einem Klick hier herunter. Danach lässt sich das Spiel mit einem Doppelklick öffnen und installieren.

Hierbei das erste Kästchen – Install client – markiert lassen und auf Akzeptieren klicken. Nach ein paar Minuten ist die Installation abgeschlossen. Zum Überprüfen, ob diese erfolgreich war, Minecraft öffnen, das Forge-Profil auswählen und mit dem Spiel beginnen.

3. Mods und Ressourcenpakete herunterladen und installieren

Mods zu finden ist gar nicht so einfach. Man muss dabei auf Viren und Betrügereien aufpassen. Doch dem noch nicht genug: Manche Mods sind längst überholt und funktionieren auf Minecraft nicht mehr. Andere treten in Konflikt mit weiteren Mods und man kann gar nicht mehr spielen. Wer nur Mods über Forge herunterlädt, erspart sich den Ärger.

Drei erst kürzlich heruntergeladene Mods. Mit Forge muss man sie nicht entpacken.

Die besten Sites zum Herunterladen von Mods und Ressourcenpaketen mit Minecraft Forge sind in einer offziellen Wiki-Liste,auf den Seiten PlanetMinecraft sowie ResourcePack aufgeführt. Alle Mods und Ressourcenpakete sind dabei in den Formaten ZIP, RAR oder JAR verpackt.

4. Die verpackten Dateien in den Ordner /mods/ kopieren

Mit den Tasten Windows+R öffnet sich das Fenster Ausführen, in dieses muss man %AppData% schreiben und die Entertaste drücken. Mit einem Doppelklick auf Roaming und anschließend auf .minecraft wird der Ordner mods angezeigt.

Nun kopieren Sie die heruntergeladenen Dateien in den Ordner mods. Beim nächsten Öffnen von Minecraft durchforstet Forge dann diesen Ordner auf der Suche nach Mods.

Die Ressourcenpakete öffnet man im Minecraft-Menü Optionen > Ressourcen-Pakete. Für manche Mods braucht man bestimmte Pakete.

5. Minecraft öffnen und die Mods in vollen Zügen genießen

Jetzt kann man mit den Mods loslegen. Aber Vorsicht: Jeder Mod hat seine eigene Steuerung und Oberfläche: Man sollte daher immer zuerst die zugehörige Anleitung lesen. Diese findet sich gewöhnlich auf der Original-Website des Mods oder in den beigefügten Text-Dateien.

6. Und wenn etwas schief läuft, gibt es zum Glück die Profile

Eine der Stärken von Minecraft sind die voneinander unabhängigen Profile. So stattet man eines mit Forge aus und lässt das andere unberührt. Sollte das Forge-Profil dann zusammenbrechen, erstellt man ganz leicht ein neues Profil. Einfach und mit wenig Risiko.

Andere beliebte Alternativen zu Forge bieten Mod-Installierer wie ModLoader oder Bukkit.

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Quelle der Bilder: Numerical (Imgur)

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